22.01.2026, Donnerstag
8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 129 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info
MA: Tafraout > MA: Tafraout
0 Tageskilometer, 8.667 Gesamtkilometer (davon 2.861 in Marokko)
Min.-Temp. 9, Max.-Temp. 12°, ca. 1.000 m über dem Meer
Sonnenaufgang 08:28 Uhr, Sonnenuntergang 19:06 Uhr
Wetter: zuerst bewölkt und leichter Regen, aber mild. Nach Mittag Sonne und angenehm warm, schwach windig
Donnerstag – Wandertag. So ist es zuhause und diese Woche auch hier.
In der Früh ist es stark bewölkt und es regnet leicht. Aber bald wird es trocken und es ist mild. Ich räume die Alu-Box am Heckträger aus, mache alles sauber und fülle Wasser aus den Kanistern in den Haupttank nach.
Am Horizont zeigt sich kurz nach Mittag ein blauer Streifen und so verschiebe ich die weitere „Hausarbeit“ auf morgen. Mit dem Fahrrad fahre ich zum alten Teil des Dorfes und möchte auf einen Granitberg aufsteigen, wo ein vorstehender Felsen wie ein Sprungbrett ausschaut. Am Fuße des Bergs steige ich recht steil bergauf und suche mir den Weg. Ich nehme eine sehr direkte Route und nach einer Kletterpartie ist das Ziel zum Greifen nahe. Aber dazwischen ist ein Abgrund, da geht es nicht weiter. Ich muss wieder fast die Hälfte absteigen und gehe dann in einem großen Bogen weiter. Hier ist es einfach und so komme ich mit ein wenig Anstrengung bei dieser interessanten Felsformation an. Ich positioniere das Stativ, mache ein paar Fotos von verschiedenen Seiten und genieße die Aussicht hinunter auf Tafraoute und den Stellplatz.
Beim Abstieg begegnet mir ein englisches Paar die dasselbe Ziel haben. Wir quatschen ein bisschen und dann steige ich weiter ab.
Ich fahre zurück zum Platz wo auch Toni und Annelies angekommen sind. Bei einem Kaffee und Bier plaudern wir ein bisschen, dann muss ich zurück zum WoMo weil ein Handwerker kommt, welcher den Verschluss der Alu-Box um wenig Geld verstärkt. So ist ein aufbrechen weniger einfach – sicher ist sicher.
Es kommen dann noch meine Freunde aus der Schweiz zu einem Schwätzchen. Sie sind mir gestern bei meiner Radtour mit ihrem Roller begegnet, aber mit den Helmen habe ich sie nicht erkannt. Nach einem netten Gespräch und dem Sonnenuntergang wird es rasch frisch und wir verabschieden uns. Hinein in die warme Stube und den Abend ausklingen lassen. Unde schon wieder ein besonders schöner Tag der zu Ende geht!





















