14.02.2026, Samstag

8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 152 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info

MA: Marrakesch > MA: Oualidia
183 Tageskilometer, 9.595 Gesamtkilometer (davon 3.789 in Marokko)
Min.-Temp. 11°, Max.-Temp. 17°, 5 m über dem Meer
Sonnenaufgang 08:13 Uhr, Sonnenuntergang 19:21 Uhr
Wetter: zuerst noch ein Regenschauer, dann lockert es auf und wird sonnig. An der Küste sonnig und ein frischer Wind.


In der Früh ein letzter Regenschauer, dann lockert es auf und die Sonne zeigt sich. Dieser Stellplatz ist meines Erachtens völlig überbewertet – sehr schmale Parzellen, nach dem Regen gatschig, die Sanitäranlagen ein Thema für sich. Die Entsorgung der WC-Kassette etwas vom Schlechtesten, was ich bisher in Marokko gesehen habe. Wo ich das Grauwasser ablassen kann hab ich gefragt: nachdem ich draußen bin in der Natur entsorgen – wurde mir von der Chefin gesagt. So was sollte es nicht geben! Und das zum bisher höchsten Preis, welchen ich in diesem Land bezahlt habe. Aber alle waren freundlich und hilfsbereit – das war das einzige Positive.
Um 11 Uhr verlasse ich Marrakesch in Richtung Küste. Um etwas mehr von Land und Leute zu sehen fahre ich auf Provinzstraßen wo fleißig gebaut wird. Es gibt recht gute und auch sehr schlechte Abschnitte, aber das nimmt man bei einer solchen Streckenauswahl in Kauf.
Es wird immer grüner, was schon viele Jahre nicht mehr der Fall war. Zwischendurch hat es schöne Blumenfelder – was für eine Abwechslung nach den vielen Wochen in der Sand- und Steinwüste. Dennoch haben mir die vielen faszinierenden Bergtäler besser gefallen als diese relative monotone Region.
Kurz nach 14 Uhr komme ich Oualidia an der Küste an. Der Stellplatz ist gepflastert und sauber. Auch mein Bekannter aus dem Thurgau ist hier – nun kreuzt sich unser Weg zufällig schon zum dritten Mal. Es gibt genügend Platz und trotzdem parkt ein Franzose dicht neben mir. Jede Menge Platz rundherum und immer wieder gibt es Camper, die sich auf Kuschelkurs neben einem hinstellen…. Ich kapier das nicht….!
Ich fahre eine Kennen-Lern-Runde mit dem Rad. Es hat hier eine schöne Bucht wo Kite-Surfer den starken Wind genießen. Dann radle ich zurück zum Stellplatz. Angrenzend hat es Fischbuden und gleich redet mich einer an. Er bietet mir eine Portion um € 15 an – doppelt so teuer als üblich. Als ich ablehne würde er runter gehen. Es wird leider immer wieder versucht, Neuankömmlinge preislich über den Tisch zu ziehen. Ich gehe zum Nachbarn welcher mir gleich den üblichen Preis zu € 7 anbietet. Hier esse gut ich und genieße die Abendsonne.
An diesem Platz bleibe ich zumindest noch 1 oder weitere 2 Tage….