16.02.2026, Montag
8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 154 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info
MA: Oualidia > MA: Rabat
294 Tageskilometer, 9.889 Gesamtkilometer (davon 4.083 in Marokko)
Min.-Temp. 8°, Max.-Temp. 18°, 5 m über dem Meer
Sonnenaufgang 07:16 Uhr, Sonnenuntergang 18:13 Uhr
Wetter: strahlend blauer Himmel den ganzen Tag, dazu ein mäßiger Wind.
Wieder ein perfekt schöner Tag und schon vor 9 Uhr habe ich alles erledigt bin ich abfahrbereit.
Über die Autobahn, wo es vereinzelt auch Schlaglöcher und Rumpler gibt, geht es flott Richtung Norden. Entlang der Strecke hat es wiederum fruchtbare Ackerböden und nach dem vielen Regen wächst alles besonders gut. Als ich Casablanca näher komme nimmt der Verkehr merklich zu. Durch die Stadt ist volle Konzentration angesagt. Verkehrsregeln? Na ja….! 4 Millionen Einwohner, die Hälfte davon scheint heute unterwegs zu sein…;-). Defensiv fahren, ununterbrochen in die Spiegel schauen. Von allen Seiten kommen „Überraschungen“, auch mal zur besseren Verständigung hupen – es klappt alles gut und ohne Zwischenfall.
Der erste Parkplatz, welchen ich anfahre, ist ausgebucht – weil er überfüllt ist muss ich rückwärts hinaus manövrieren. Bei 2. habe ich mehr Glück und ich stehe nur wenige hundert Meter neben der Moschee.
Die Hassan II.-Moschee wurde in nur ca. 7 Jahren (1986 – 1993) gebaut, 35.000 Handwerker, ca. 2.500 gleichzeitig auf der Baustelle. Innen Ausmaße von ca. 100 x 200 Meter (20.000 m²), Platz für ca. 25.000 Muslims, Tore mit Titan beschichtet damit sie nicht rosten, Piloten aus Stahl und Beton reichen 60 m tief ins Meer, die Tore können nach oben hinaufgezogen und geöffnet werden, das ganze, riesige Dach kann innert 3 Minuten geöffnet und nur 2 Minuten wieder geschlossen werden, ein Laserstrahl der 30 Kilometer Richtung Mekka zeigt, im Außenbereich finden ca. 80.000 Menschen Platz, Kronleuchter aus Venedig (Murano) und vieles mehr. Der Bau – ein ein Geschenk des Volks an den König – allerdings nicht ganz freiwillig: Steuern, Zwangsspenden, Kredite etc. und viele Unfälle bzw. Tote brachten dem Prestigebau scharfe Kritik ein. Wie auch immer – ein sensationell beeindruckender Bau, die 3. größte Moschee der Welt, die größte in Afrika, das Minarett ca. 200 m hoch – das zweithöchste der Welt. Die doch recht fordernde Fahrt durch Casablanca war es auf alle Fälle wert.
Dann fahre ich weiter, wollte eigentlich nur bis Mohammedia, da ich aber noch zeitig dran bin fahre ich weiter bis Rabat. Hier stehe ich jetzt auf einem Parkplatz, gut genug zum Übernachten, mehr brauche ich heute nicht mehr. Nur nochmals die tollen Eindrücke nochmals Revue passieren lassen…



































