17.02.2026, Dienstag
8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 155 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info
MA: Rabat > MA: Asilah
230 Tageskilometer, 10.119 Gesamtkilometer (davon 4.313 in Marokko)
Min.-Temp. 10°, Max.-Temp. 19°, 5 m über dem Meer
Sonnenaufgang 07:08 Uhr, Sonnenuntergang 18:09 Uhr
Wetter: strahlend blauer Himmel, warm, dazu ein leichter Wind.
Gegenüber von meinem Parkplatz hat es eine Bäckerei wo ich mir Croissants hole – ein feines Frühstück an einem neuen, wolkenlosen Tag.
Um 08:30 Uhr fahre ich los und bin um 9h auf einem gratis Parkplatz in der Nähe des Mausoleums in Rabat. Es ist schon herrlich warm, da genügen die kurzen Hosen und ein T-Shirt. Nach ein paar Minuten bin ich oben beim Mausoleum, von wo man auch einen schönen Rundblick hat. Hier liegt König Mohammed V, der Vater des jetzt regierenden Königs, begraben. Bei den 4 Eingängen steht jeweils eine Wache, auch drinnen in den Ecken wiederum je ein Wächter. Sehr beeindruckend und pompös.
Angrenzend ist die Hassan Moschee. Der Bau wurde 1184 begonnen, aber nie fertiggestellt. Auch der Turm ist nur bis zur halben Höhe gebaut worden. Die Grundfläche beträgt über 25.500 m² und alles zusammen ist seit 2012 Weltkulturerbe. Schon wieder eine faszinierende Stätte.
Von dort bin ich durch die Medina geschlendert – das Warenangebot wiederholt sich ist aber trotzdem immer wieder schön anzuschauen. Die Händler sind völlig unaufdringlich, was sehr angenehm ist.
Von dort gehe ich weiter durch die Stadt, vorbei an einem großen Graffiti Kunstwerk. Bald schon bin ich beim Andalusischen Garten – leider ist ausgerechnet heute geschlossen. Angrenzend ist die Kasbah des Oudayas, eine schöne Festung. Zur Stärkung kaufe ich mir ich einen frisch gepressten Orangensaft, mache da und dort einige Fotos, genieße den Ausblick und dann spaziere ich wieder durch den Souk zurück zum Womo.
Rabat ist eine moderne und saubere Stadt. Man sieht immer wieder Arbeiter, welche Müll einsammeln – wie auch gestern schon der Autobahn entlang von Casablanca nach Rabat. Es besteht also doch noch Hoffnung, dass es irgendwann mal sauberer wird ind diesem sonst schönen Land.
Danach fahre ich weiter Richtung Norden. Die Ringstraße ist modern und in sehr gutem Zustand. Vorbei am Flughafen fahrend komme ich bald auf die Autobahn. Es geht gut voran, zwischendurch gibt es ein paar Rumpler wegen Belagsunebenheiten, aber im Großen und Ganzen ist das ganz OK. Allerdings sieht man, anders als bei uns, hier auf der Autobahn auch Fußgänger und Autostopper. In kurzen Abständen ist die Polizei präsent, meistens sind die Herren aber mit dem Handy beschäftigt. Auch gut…
Links und rechts der Straße sieht man großflächige Überschwemmungen der überdurchschnittlichen Regenfälle der letzten Wochen.
Als ich Asilah erreiche, lotst mich Goggle Maps den kürzesten Weg – mitten in eine enge Straße wo Markt ist. Rückwärts rausfahren wäre nicht einfach gewesen. Da winkt mir ein Rastafari, läuft voraus, räumt Kisten und Sonnenschirme auf die Seite, redet mit Standbetreibern und so komme ich mit seiner Hilfe gut durch die Engstellen des ganzen Markts! Dies war wirklich sehr hilfreich und er freut sich sehr über das Trinkgeld, welches seinen Einsatz mehr als Wert war.
Schon bald danach bin ich am Campingplatz, welcher aber voll ausgebucht ist. Aber – Afrika – es gibt immer ein Plätzchen, so darf ich mich seitlich am Sanitärgebäude hinstellen und das reicht. Morgen fährt eine größere Gruppe ab und es gibt Platz. Allerdings bin ich dann wahrscheinlich auch schon unterwegs Richtung Fähre…































