16.03.2026, Montag
8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 182 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info
ESP: Amposta > ESP: Calafell
121 Tageskilometer, 12.199 Gesamtkilometer (davon 4.404 in Marokko)
Min.-Temp. 12, Max.-Temp. 22°, 46 m über dem Meer
Sonnenaufgang 07:06 Uhr, Sonnenuntergang 19:02 Uhr
Wetter: wolkenlos, überwiegend schwach windig und warm.
Heute sind es genau 6 Monate seit meiner Abreise und schon bald schließt sich der Kreis. In 2 Wochen werde ich wieder zuhause sein…
Der stürmische Wind hat nachgelassen und es ist in der Früh praktisch windstill und wolkenlos. Am Vormittag habe ich in einer Fiat-Werkstätte den Termin wegen der Bremsbeläge, da die Verschleißanzeige immer wieder aufgeleuchtet hat. Es sind nur knapp 2 Kilometer bis ich dort hin und ein freundlicher Mechaniker schaut als erstes ob die Bremsflüssigkeit in Ordnung ist. Passt, das hätte auch der Grund sein können. Er schaut unter das Fahrzeug und sieht beim linken Vorderrad, dass ein Kabel defekt ist – der Fehler ist schnell gefunden. Zur Sicherheit schaut er sich doch noch die Bremsbeläge an – die sind völlig in Ordnung und halten noch eine Weile. Da kommt Freude auf! Es wäre schon etwas früh gewesen, aber bei knapp 5 Tonnen Gewicht und viel Berg- und Talfahrt hätte es doch sein können, dass die Bremsen fällig gewesen wären.
Er behebt das Problem schnell und fachmännisch. Es wird mir eine halbe Stunde Arbeitszeit verrechnet – € 24,20 macht der Rechnungsbetrag! Das war sehr günstig und gebe ich ihm ein großzügiges Trinkgeld, worüber er sich sehr freut!
Ich fahre danach auf der Autostraße Richtung Barcelona. Auf einem Stück hat es stürmischen Seitenwind von den Bergen heraus. Da braucht es beide Hände am Lenkrad um den Kasten in der Spur zu halten. Aber sobald ich diese Region passiert habe, ist es wieder entspannt zu fahren.
Mein heutiges Ziel ist Calafell, etwas nördlich von Tarragona gelegen. Dort gehe ich eine schon vorher ausgesuchte Route zu einer Höhle. Der Pfad ist derzeit mehr ein Hindernislauf als ein Wanderweg, es liegen viele Bäume quer über den Weg. Ein heftiger Sturm muss hier sehr gewütet haben, das Totholz liegt überall herum. Von der Höhle gehe ich noch weiter auf einen Aussichtspunkt und dann durch Weingärten zurück zum Auto. So kommen in 1:40 Stunden 4,4 Kilometer zusammen. Schön war’s.
Vom Wanderparkplatz sind es nur noch 2 Kilometer zum heutigen Übernachtungsplatz in der Ortschaft Calafell.



















