27.02.2026, Freitag
8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 165 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info
ESP: Marchal > ESP: Marchal
0 Tageskilometer, 10.733 Gesamtkilometer (davon 4.404 in Marokko)
Min.-Temp. 8, Max.-Temp. 16°, 937 m über dem Meer
Sonnenaufgang 07:45 Uhr, Sonnenuntergang 19:05 Uhr
Wetter: der Tag fängt relativ sonnig an, aber bald ziehen Wolkenfelder auf. Immer wieder gibt es Aufhellungen und es ist windstill.
Ein teilweise bewölkter Morgen – mal was anderes um in den neuen Tag zu starten.
Zuerst entsorge ich Grauwasser und fülle frisches Wasser auf bevor ich mich für die Rad-Tour fertig mache. Dazwischen kommt noch der Bäcker mit frischem Brot und allerlei Gebäck vorbei.
Zuerst radle ich an einer teilweise weggeschwemmten Straße vorbei, fahre dann auf einer Nebenstraße stetig höher. Auch dieser Abschnitt ist völlig mit Kies und Schotter bedeckt, es schaut aus wie in einem Flussbett. Entlang von Reifenspuren komme ich ohne Absteigen gut voran und es eröffnen sich bald wunderschöne Ausblicke auf die immer wieder faszinierenden Sandsteinformationen und sogar die Sonne lässt sich kurz blicken. Dann fahre ich über sehr abschüssige Wege ins Tal um auf der anderen Seite, wie auch schon gestern, auf den Aussichtspunkt „Ende der Welt“ hoch zu kurbeln. Oben angekommen mache ich ein paar Aufnahmen mit der Drohne. Leider haben sich Wolken vor die Sonne geschoben was die Felsen nicht so leuchten lässt wie sonst.
Ich fahre über gute Kiesstraßen weiter nach Guadix wo es noch viele Höhlenwohnungen bzw. Häuser gibt. Dort schaue ich mit den städtischen Stellplatz an, welcher riesengroß ist. Da hätten einige hundert Fahrzeuge Platz. Ich fahre eine Runde und komme an einem Aargauer Allradwohnmobil vorbei, wo die Besitzer gerade draußen sind. Es ist ein sehr nettes Paar und wir unterhalten uns ein bisschen im Dialekt. Die beiden haben in der Schweiz alles verkauft und sind seit dem letzten Jahr mit ihrem rollenden Zuhause unterwegs. Sie genießen das neue Leben in vollen Zügen und machen einen sehr glücklichen und entspannten Eindruck.
Dann fahre ich auf Asphalt weiter und komme schlussendlich zurück nach Marchal. Auch hier gibts eine kurze Unterhaltung mit den Niederösterreichischen Campern und ein Erfahrungsaustausch, bevor ich das Rad verlade, da ich morgen ein bisschen weiter fahren werde. Dann geht’s rein in die Wüste – mal schauen was mich dort erwartet…




















