08.03.2026, Sonntag
8 Länder – 7 Monate – 1 Traum: Tag 174 von ca. 200 Tagen
Kontakt: g@schabus.info
ESP: Altea > ESP: Calp
16 Tageskilometer, 11.377 Gesamtkilometer (davon 4.404 in Marokko)
Min.-Temp. 10, Max.-Temp. 18°, 3 m über dem Meer
Sonnenaufgang 07:20 Uhr, Sonnenuntergang 19:00 Uhr
Wetter: überwiegend sonnig, schwach windig.
Die Wetterprognose hält was sie für heute versprochen hat: sonnig, in den Bergen Wolkenfelder, schwach windig.
In der Nähe meines Übernachtungsplatzes in Altea kann ich die Wasservorräte nochmals auffüllen. Es steht ein öffentlicher Brunnen zur Verfügung, wo auch Einheimische in Kanistern Trinkwasser holen.
Dann fahre ich weiter, es sind heute nur 16 Kilometer bis Calp. Diese Region ist eine die ich in Spanien am liebsten mag: eine interessante Landschaft, Berge, Strände und eine entspannte Atmosphäre mit vielen Überwinterern, egal ob mit dem Womo oder in einer gemieteten Wohnung. Dementsprechend hat es ein großes Angebot an Restaurants und Bars, und dies auch in der Nebensaison. Das Klima in dieser Ecke ist im Winter relativ warm und im Sommer nicht sehr heiß – das zieht viele an.
In zentraler Lage finde ich gleich einen Parkplatz und gehe dann Richtung Penyal d’Ifac, einem auf einer Halbinsel gelegenen Berg, welches Naturschutzgebiet ist. Ich war schon 3 Mal auf dem Gipfel und es ist quasi ein Pflichtprogramm, nochmals eine Besteigung zu machen, da die Sicht von dort oben einfach wunderschön ist.
Heute am Sonntag ist viel los. Zum Einen an der Strandpromenade, zum Anderen beim Aufstieg auf den 332m hohen Berg. Aber es läuft gut, beim Ausweichen auf dem teilweise schmalen und abschüssigen Trail muss man gegenseitig etwas Rücksicht nehmen, dann klappt es gut.
Oben angekommen habe ich eine tolle Sicht, dazu ist es fast windstill und warm – ein T-Shirt und die kurze Hose reichen völlig aus. Ich verweile ein bisschen, mache ein paar Fotos und genieße den herrlichen Rundumblick. Ich bin so froh, glücklich und dankbar, dies alles erleben zu dürfen!
Der Abstieg geht recht flott und unten angekommen spaziere ich der Strandpromenade entlang. Es herrscht reger Betrieb in den Bars und Restaurants – eine tolle und entspannte Stimmung.
Zurück beim Womo fahre ich noch ein paar hundert Meter weiter, weil im Ort nicht übernachtet werden darf. In kürzester Zeit habe ich einen passenden Platz gefunden, wo auch mehrere andere Camper stehen.
Genussvoll lehne ich mich zurück und lasse den wunderschönen Tag Revue passieren – es könnte nicht schöner sein!
























